Opferentschädigungsgesetz

 Wer Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs wird oder durch dessen rechtmäßige Abwehr verletzt wird und dadurch eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat, erhält unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen nach dem OEG.
https://www.weisser-ring.de/?id=8389

Erleidet ein Kind ein Schütteltrauma, so wird dies dem Kind bewusst zugefügt. Das Kind erleidet durch diese Gewalttat körperliche, geisitige und seelische Schäden. Daher ist ein Kind, was ein Schütteltrauma zugefügt bekommen hat, nach dem Opferentschädigungsgesetz zu entschädigen!

Wichtig dabei ist, den Antrag innerhalb von 6 Monaten zu stellen! Das OEG greift rückwirkend, vom Tag der Tat und sofort. Das heißt, ist der Täter noch nicht verurteilt oder wurde der Täter noch nicht zweifelsfrei ermittelt, so hat das Kind trotzdem schon Anspruch auf das OEG. Da die Diagnose Schütteltrauma, eindeutig auf ein Gewaltverbrechen zurückzuführen ist!

Das Kind bekommt verschiedene Leistungen, wie z.B. Unterstützung bei Heilbehandlungen, Hilfsmittel, Pflegezulagen, Bestattungsgeld und mehr. Dies wird bei dem jeweils zuständigem Amt geprüft.

Gesetz über die Entschädigung für Opfer von
Gewalttaten (Opferentschädigungsgesetz – OEG):

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/oeg/gesamt.pdf

 

https://www.weisser-ring.de/?id=8389

 

http://www.gegen-missbrauch.de/oeg